Jeder kennt ihn.
Kaum steigen die Temperaturen über 20 Grad, erscheinen auf Terrassen, in Straßencafés und an Seeufern unzählige orangefarbene Gläser. Der Aperol Spritz hat sich in den vergangenen Jahren zum wohl bekanntesten Sommerdrink Deutschlands entwickelt.
Doch während der Spritz längst etabliert ist, gewinnt ein anderer Drink zunehmend Aufmerksamkeit:
Die Paloma.
Was in Mexiko seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Cocktails gehört, findet inzwischen auch in Europa immer mehr Fans. Bars entwickeln eigene Varianten, Hersteller bringen Grapefruit-Sodas auf den Markt und selbst große Unternehmen wie Schweppes setzen mittlerweile auf Pink Grapefruit.
Doch welcher Drink passt eigentlich besser zu dir?
Der Aperol Spritz
Der Aperol Spritz besteht klassischerweise aus:
- Aperol
- Prosecco
- Soda
Seinen Erfolg verdankt er vor allem seiner Einfachheit.
Er ist leicht zugänglich, angenehm bitter, fruchtig und vergleichsweise alkoholarm. Gleichzeitig hat sich der Spritz zu einem Symbol für Sommer, Urlaub und gesellige Nachmittage entwickelt.
Typisch für den Aperol Spritz sind:
- Orangennoten
- Kräuteraromen
- leichte Bitterkeit
- prickelnde Frische
Wer unkomplizierte Aperitif-Drinks mag, wird mit einem Spritz meist glücklich.
Die Paloma
Die Paloma verfolgt einen anderen Ansatz.
Der Drink kombiniert Agavenspirituose mit Grapefruit und Limette.
Die klassische Variante besteht aus:
- Agavenspirituose
- Pink Grapefruit Soda
- Limettensaft
- Eis
Das Ergebnis wirkt oft frischer, trockener und weniger süß als viele andere Sommerdrinks.
Typische Eigenschaften:
- Frische Grapefruit
- feine Säure
- natürliche Fruchtigkeit
- dezente Bitterkeit
- angenehme Agavennoten
Während der Aperol Spritz häufig als Aperitif wahrgenommen wird, begleitet die Paloma problemlos einen ganzen Abend.
Geschmack im Vergleich
Aperol Spritz
- fruchtig
- bittersüß
- leicht
- orangig
- klassischer Aperitif
Paloma
- frisch
- zitrisch
- grapefruitbetont
- weniger süß
- vielseitiger Cocktail
Für wen eignet sich welcher Drink?
Du solltest eher zum Aperol Spritz greifen, wenn …
- du süßere Aperitifs magst
- du Prosecco liebst
- du klassische Terrassen-Drinks bevorzugst
- du etwas Leichtes für den Nachmittag suchst
Du solltest die Paloma ausprobieren, wenn …
- du Grapefruit magst
- du weniger Süße bevorzugst
- du moderne Cocktail-Klassiker entdecken möchtest
- du frische Sommerdrinks suchst, die nicht schwer wirken
Warum die Paloma gerade jetzt an Bedeutung gewinnt
Noch vor wenigen Jahren war die Paloma außerhalb der Barszene weitgehend unbekannt.
Heute sieht die Situation anders aus.
Immer mehr Hersteller bringen eigene Grapefruit-Sodas auf den Markt:
- Thomas Henry
- Fever-Tree
- Goldberg
- Aqua Monaco
- Three Cents
- Schweppes
Diese Entwicklung zeigt, dass Grapefruit längst mehr ist als eine Nischenzutat.
Mit jedem neuen Grapefruit-Produkt wächst auch die Aufmerksamkeit für die Paloma.
Muss man sich überhaupt entscheiden?
Eigentlich nicht.
Der Aperol Spritz bleibt ein großartiger Sommerklassiker.
Die Paloma ist jedoch für viele Menschen die spannendere Entdeckung.
Wer den Spritz liebt, aber Lust auf etwas Frischeres, Moderneres und weniger Süßes hat, findet in der Paloma oft genau die richtige Alternative.
Fazit
Der Aperol Spritz hat den Sommer geprägt.
Die Paloma könnte einer der spannendsten Sommerdrinks der kommenden Jahre werden.
Beide Drinks stehen für Leichtigkeit, Geselligkeit und warme Tage.
Der Unterschied liegt vor allem im Charakter:
Der Aperol Spritz ist vertraut.
Die Paloma ist die Entdeckung.
Und manchmal ist genau das der perfekte Grund, etwas Neues ins Glas zu bringen.